1,5 Wochen Invisalign,

1,5 Wochen Invisalign,

 

meine Befürchtungen am Anfang dass ich gelegentliche Knabbereien auslassen werde haben sich zum Glück nicht bestätigt. Es sind jetzt noch ein paar wenige Tage bis ich die Schienen wechseln kann und zur Zweiten über gehe. Mittlerweile merkt man die Schienen nicht mehr da die Zähne sich daran gewöhnt haben und es tut auch nicht mehr weh. Alles in Allem bin ich sehr zufrieden und es kann wegen meiner so weiter gehen.

Was die Tragedauer angeht so muss ich gestehen dass ich hin und wieder schon mal vergesse sie nach dem Essen direkt einzusetzen. Aber das scheint aufgrund der Tatsache dass sich die Zähne daran gewöhnt haben kein Problem mehr zu sein.

Alles in Allem … ich fange an zufrieden damit zu sein. Aber es ist noch ein langer Weg!!!!

Invisalign Tag2 & 3

Invisalign Tag2 & 3

Nicht das ich jeden Tag hier schreiben will … aber wir halten mal fest. Ich hab mir gestern im Laufe des Arbeitstages … und Heute auch … einige Prinzenrolle Doppelkekse entgehen lassen. Gerne hätte ich genascht … aber direkt danach wieder Zähneputzen :-s.

Aufgrund der Tatsache das ich nicht genascht habe ging mein Zucker soweit in den Keller das ich es mit Mühe und Not eine Viertelstunde vorher noch zum Essen geschafft habe. So kann das nicht weiter gehen. Die Tage müssen besser organisiert werden!

Die Schmerzen Heute an Tag 3 haben nachgelassen was ich ja so schon von den Brackets kannte. Ich denke also mal dass es dann erst wieder richtig in 2 Wochen schmerzen wird. Der Mund hat sich schon etwas an die Schienen gewöhnt aber meine Zunge bemerkt immer mehr das die Kante von der Schiene recht Scharfkantig ist.

Ach ja, Die Schienen müssen auch immer wenn man die Zähne putzt mit geputzt werden!!! Aber ich hab dann ja eh schon immer die Bürste in der Hand.

Invisalign Tag 1

Invisalign,

Was der Kieferorthopäde mir erzählt hat:

Durchsichtige Schiene, dauerhaft tragen außer beim Essen, Alle 2 Wochen eine Neue, Attachments, etc. etc.

Ich erinnere mich wie ich beim ersten betrachten von Mustern laut sagte „Oh Rapid Prototyping“. Natürlich konnte mein Kieferorthopäde damit nichts anfangen weil er kein Maschinenbauer ist … aber ich hab es ihm dann erklärt und er hat es glaube ich auch verstanden.

Tag 1, Gestern habe ich mein für mich angefertigtes Invisalign bekommen. Auf dem Behandlungsstuhl konnte ich schon in der Tüte sehen dass ich keine Attachments bekommen werde *freu*. Zu früh gefreut denn als ich es meinem Kieferorthopäden sagte meinte er das diese was später kommen würden dass das Aufbringen was länger dauern würde. Okay was soll’s … ich hab mich ja dafür entschieden! Nach dem ich mir hab die Zeitlupe zeigen lassen in dem man sieht wie sich die Kiefer verändern werden habe ich einen neuen Termin gemacht um die Attachments zu bekommen und bin losgezogen.

Ja, es tut weh! Aber man kann es aushalten. Da ich vorher Brackets hatte kann ich sagen dass der Schmerz vergleichbar ist. Was ich interessanter finde ist die Tatsache das ich schon jetzt absehen kann wie lange es dauern wird bis zur OP + bis zum Ende der Schienen.

erwähnte ich schon das man ein wenig lispelt wenn man die Schiene anhat? Reden muss neu erlernt werden!

Nach dem ich die Nacht nun hinter mich gebracht habe und ich den ersten Tag durchlebe muss ich schon ein paar negative Eigenschaften feststellen.

1)      Als Naschkatze gehe ich nicht hin und esse den Keks und wasche mir dann direkt wieder die Zähne!

2)      Mit Invisalign kann ich keine Kekse essen!

Werde ich jetzt deswegen weniger Süß und so essen? *janeeisklar*

NRW Inlinertour Tag 3

NRW Inlinertour Tag 3

Heute sollte es regnen hieß es. Alle Wettervorhersagen hatten uns dies angedeutet und ich hatte ein wenig muffe davor. So waren doch die alten Rollen die ich vorher gefahren habe immer sehr rutschig bei Regen gewesen sodass man immer gegen den Sturz kämpfen musste. Wie würden sich die neuen Rollen verhalten? Mittlerweile waren beide Füße am Spann getapet da auch der Linke jetzt nicht mehr ohne Blessur war. Die Anstrengung vom gestrigen Tage und der steile Anstieg den wir hatten lagen mir dann doch ein wenig in den Knochen. Heute tat mir dann auch noch der Fuß weh. So richtig lange in den Schuhen konnte ich nicht bleiben. Stehenbleiben war autsch!

Die Abschlussetappe sollte uns von Köln nach Euskirchen bringen. Zum Glück habe ich mir auch dieses Profil nicht vorher angeschaut und kannte nur die Aussage: „Die letzten 5 Kilometer gehen steil Bergauf“. Es waren dann fast 6 Kilometer aber das lasse ich jetzt hier mal so stehen. Weil eigentlich ging es die ganze Fahrt über Bergauf. Wir haben uns über die Fast 79 Kilometer kontinuierlich Bergauf bewegt … kleine Bergabfahrten waren auch dabei … aber die Regel besagte das es hoch geht.

Die erste Pause nach rund 20 Kilometern haben wir relativ trocken verbracht. Wir machten Pause auf einem Platz wo eine Messe stattfand, wo wir klar leise zu sein hatten, wo man aber auf einen klares Unwillkommen sein gestoßen ist. Da wir immer den ganzen Müll mitnehmen hoffe ich dass diese Menschen jetzt anders von uns denken! Danach fing es an zu regnen. Ich war nach wie vor nur in Shirt und kurzer Hose unterwegs. Heute Hatte ich zum ersten Mal keine Probleme mit der Kühlung des Helmes wohingegen er mir schon einen gewissen Schutz bot. Nichts desto trotz kann ich nur sagen das es trotzdem Spaß gemacht hat und ich nächstes Jahr mich bestimmt wieder anmelden werde! Aaaaaaaber ich war ja noch gar nicht angekommen. Die Mittagspause haben wir anstatt wartend in der Schlange, in einem Netten kleinen Italienischen Restaurant verbracht in dem sich auch andere Skater wiederfanden. Ab nach der Mittagspause hat mir mein Fuß so weh getan das ich Zeitweise überlegt habe mich in den Bus zu setzten und das ganze einfach auszusitzen. oO(Pain is temporary, Glory is forever!) waren meine Gedanken die mich auch bei der letzten Pause haben noch weiterfahren lassen. Wohlwissentlich das der steile Anstieg über mehrere Kilometer kommen sollte. Die Schmerzen waren teils so in den Vordergrund gekommen dass ich das Getümmel um mich herum ein wenig vergaß. Aber ich kämpfte mich auch die letzte Etappe hoch und merkte Bergauf sehr wohl dass meine Beine sehr leer waren von den Strapazen der beiden letzten Tage. Mitten im Berg habe ich dann eine Kette gefunden an die ich mich anheften konnte. Im Windschatten kämpfte ich mich den Berg hoch und erfreute mich über eine Bergab Passage wo ich verlorenen Boden wieder gut machen konnte (nicht das es hier ein Rennen ist … das findet immer nur im eigenen Kopf statt).

Ich war sehr froh jene 248 Kilometer alleine geschafft zu haben ohne in den Besenwagen zu müssen.

Fazit: Es ist wie immer im Leben festzustellen das ein eiserner Wille sehr wichtig ist. Die Frage ist jetzt nur „What next?“

Das Team von der Rollnacht/NRW Inlinertour, den Ordnern, dem Toilettenwagen und der Polizei die uns die ganze Zeit begleitet hat verdient den größten Dank für Alle Ihre Bemühungen und der Organisation + Durchführung + noch Tausend anderen Dingen!!!! DANKE !!!!

NRW Inlinertour Tag 2

NRW Inlinertour Tag 2

Es ging heute Morgen erstaunlich gut raus und ich fühlte mich fitter als ich erwartet habe. Ich muss aber auch gestehen dass ich das Ganze so richtig noch nicht verarbeitet habe. Vor dem in die Schuhe schlüpfen musste ich erstmals eine Blase tapen da ich mir gestern über die Distanz am Spann eine zugezogen habe. Bisher hab ich vom Skaten noch nie eine bekommen und ich denke auch das es an der Distanz und Zeit liegt die wir in den Skates gestanden haben.

Fröhlich und guten Mutes ging es auch in den Zweiten Tag. Die erste Pause war sehr schnell nach nur 16 Kilometern erreicht. Die Zweite nach 31 wo wir schon ein recht ordentliches Durschnittstempo hatten. Jetzt kam eins der Tageshöhepunkte. Wir fuhren über die Bandstrasse wo früher mal ein Band war und Kohle gefördert wurde welches sich in eine sehr gut gepflasterte Strecke verwandelt hatte. Man sprach hier von Black Ice … und dem war auch so! Absolut klasse Belag und wir durften dann auch mal schneller fahren. Hier musste ich dann schon merken dass ich einiges an Kilometern in den Beinen hatte. Ergo ließ ich die meisten einfach ziehen und gliederte mich in eine Kette von drei weiteren Skatern mit ein. Dieses Windschatten fahren ist echt klasse!!!!

Bei der Mittagspause haben wir diesmal den Kürzeren gezogen. Wir bekamen als eine der letzten noch was zu essen wo es schon hieß dass wir schon längst hätten unterwegs sein sollen. Und da ich diesmal weit hinten stand mit was zu essen zu bekommen war auch bei mir die Gefahr da dass die Stimmung kippt (naja, ich war enttäuscht aber schlechte Laune deswegen werde ich bestimmt nicht bekommen 😉 ).

Nun machten wir uns auf den Weg zu dem zweiten Tageshighlight. Zum Glück wusste ich nicht was uns erwarten würde und so hab ich mich über eine Länge von fast 5 Kilometern einen Berg raufgekämpft ohne den Besenwagen zu sehen noch von ihm verschluckt zu werden. Laut Erzählungen hieß es das mehr Leute in ihm Platz fanden als ursprünglich reinpassen sollten sowie der Wagen auch mit den ganzen Fans (Anhängern) gut Bergauf beschäftigt war. Wir haben danach noch mal 2 Getränkepausen gemacht über die ich sehr froh war da es wieder wie gestern sehr heiß war. Ende in Köln im Schwimmbad angekommen habe ich beide Rekorde vom Vortag gebrochen da wir 86,5 Kilometer geskatet sind. Wie fühle ich mich heute? Gut !!! Zur Feier des Tages haben wir ein wenig im Wasser verbracht und sind ein wenig geschwommen (okay … wir sind fast nur gerutscht … aber das hat super Spaß gemacht!)

Das Hotel Heute ist ziemlich lustig. Man bekommt einen Schlüssel und die Wegbeschreibung zum Gästehaus das zumindest in der gleichen Straße liegt 😉

NRW Inlinertour Tag 1

NRW Inlinertour Tag 1 (16.Aug.2013)

Heute haben wir 83 Km zurückgelegt. Ich habe gleich 2 Rekorde für mich selbst gebrochen. Ich bin zum ersten Mal aufgezeichnet mit meinen Garmin Forerunner über 80 Km gefahren und dann war ich auch noch nie soweit mit Inlinern gefahren. Ich bin ein Hobbyfahrer und mein Rekord bis Dato waren 65Km beim Autofreies Siegtal gewesen. Irgendwie denke ich immer noch nicht zu wissen was genau da auf mich zukommt. Es sollen ja am Ende der Tour über 240 Km werden.

Die erste Distanz ging über 20 Km, was quasi etwas weniger als eine Rollnacht entspricht. Da ich diese immer sehr gerne mitfahre tut mir diese Distanz nicht sehr weh. Wir fahren über Düsseldorf, Meerbusch, Neuss nach Kaarst. Hier angekommen merke ich schon dass der Helm relativ warm ist oO(Das sollte doch heute sehr warm werden), Eine kleine Getränkepause und ab geht es Richtung Mittagspause die wir im Schloss Rheudt vollbringen wollen. Dieses erreichen wir dann auch nach 42 Km und das erste Drama mit dem Essen geht los. Zum Glück haben der Sven und ich schnell die Bons bekommen und uns an einem Buffet bedient wo noch keiner gemerkt hat das dort auch Essen ausgeteilt wird. Zum Glück weil … naja … ich hätte gerne einen Nachschlag gehabt. Aber dann hätte ich mich ebenfalls auf einen Nachschlag in der Schlange die sich dort gebildet hat einstellen können. Die Nudeln konnten nicht so schnell gekocht werden wie es Leute gab die Essen wollten. Ein wenig Ärger/Unmut gepaart mit Galgenhumor kam auf. Eine gute Stimmung kann seeeeehr schnell kippen wenn es ums Thema Essen geht! Aber anschließend ging es nach einem kleinen Eis wieder weiter in Richtung dritte Pause. Die Hitze machte mir auf dem Teilstück sehr zu schaffen und so war ich dann auch froh als wir hier und Da unplanmäßig stehen blieben weil ich dann kurz in den Schatten konnte und den Helm ausziehen konnte. Es war mittlerweile unerträglich geworden den Helm aufzubehalten. Aber Ohne geht halt auch nicht. An der dritten Pausenstelle angekommen habe ich mir eine Dusche unter kaltem Wasser genehmigt. Dies hat mir geholfen dass ich den letzten Teil der Tour überlebt habe. Angekommen im Freibad wollte ich nur noch eins. Raus aus den Skates und was zu essen!!! Ein Netter „es gut mit mir meinender“ Ausschenker hat mir ein Rotweinglas gereicht (Er trinkt definitiv NIE Wein). Ich habe dann den Rotwein 0,3 in dem Bierglas mitgenommen und auch fast ausgetrunken. Die Nötige Bettschwere hatte ich schnell erreicht und war sehr froh als ich im Hotel geduscht war und im Bett lag. Nein, ich wollte nicht die Mannschaftunterkunft weil ich zu alt bin dafür und gerne schlafe!!!

Fazit: Meine Auswahl daheim welchen Helm ich letztendlich genommen habe war danebengegriffen. Dieser Helm hat keine große Lüftung sondern bietet einfach nur sehr guten Schutz!!! Wieder was gelernt.